Nurdan Sezer

Unser Ziel ist es, unsere Patientinnen in jeder Lebensphase – über die Kindheit und Jugend mit der Pubertät, über das Erwachsensein mit Familienplanung und Schwangerschaft, in der reifen Phase und durch die Wechseljahre bis zur Menopause – nicht nur fachkundig, sondern auch freundlich und offen zu begleiten.

In unseren neuen und modernen Praxisräumen beraten wir Sie bei Erkrankungen und führen die nötigen Vor- und Nachsorgeuntersuchungen durch. Vom Kinderwunsch bis zur Schwangerschaftsbetreuung sind Sie bei uns in den richtigen Händen.

Unser Leistungen

(für ausführliche Informationen klicken Sie auf das entsprechende Thema)

Leistungsspektrum

  • Vorsorgeuntersuchung im Rahmen der Krebsfrüherkennung
  • Nachsorge von gynäkologischen Erkrankungen
  • Schwangerschaftsbetreuung, Betreuung von Risikoschwangerschaften
  • Sterilitätsdiagnostik
  • Brustuntersuchung, Ultraschall der Brust
  • Inkontinenzbehandlung
  • Teenagersprechstunde
  • Beratung, Familienplanung und Schwangerschaftsverhütung
  • Ambulante Operationen
  • Schutzimpfungen (z.B. Grippe, Röteln, HPV-Impfung, ...)
  • Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), Wunschleistungen
  • Betreuung bei Wechseljahresbeschwerden
  • Hebammensprechstunde
  • 4D-Ultraschalluntersuchung

Zusatzleistungen

Die gesetzlichen Krankenkassen gewähren allen Patientinnen einen grundlegenden Versicherungsschutz. Dieser beinhaltet jedoch lediglich Basisleistungen. Die Medizin bietet darüber hinaus Zusatzleistungen.


Frauenheilkunde

  • Ultraschalldiagnostik
  • Immunologischer Stuhltest
    (die Entdeckungsquote der herkömmlichen Stuhltests liegt bei 40%, bei immunologischen Stuhltests bei 86%)
  • Abstrich auf HPV (Humanes Papillomavirus)
  • ThinPrep (Krebsvorsorge mittels Dünnschichtzytologie)
  • Einlegen von Spiralen (Mirena – hormonhaltig; Kupferspiralen)
  • Einlage und Entfernung von Hormonstäbchen (Implanon)
  • Immunologischer Blasentest (Früherkennung von Blasencarcinom)
  • Impfungen gegen chronische Scheidenentzündung (Gynatren)


Geburtshilfe

  • Ultraschalldiagnostik
  • 4D-Ultraschalluntersuchung
  • Farbdoppleruntersuchung
  • Infektionsdiagnostik

Gynäkologische Untersuchung

Einmal jährlich sollten Frauen ab 20 Jahren eine gynäkologische Untersuchung in Anspruch nehmen. Auch jüngere Frauen, die beispielsweise ein Beratungsgespräch zum Thema Verhütung wünschen, ist die regelmäßige Untersuchung empfohlen. Nur so lassen sich – auch bislang nicht bemerkte – Krankheiten und Infektionen erkennen und behandeln.

Aber auch bei ganz allgemeinen Fragen rund um Körper und Sexualität sind wir gerne für Sie da.

Vorsorgeuntersuchung im Rahmen der Krebsfrüherkennung

Die Krebsfrüherkennung der Frau im Rahmen der Kassenleistung führen wir durch

ab dem 20. Lebensjahr

  • mit einem Zellabstrich vom Muttermund und Gebärmutterhals mit anschließender feingeweblicher Untersuchung in einem Speziallabor
  • mit einer Tastuntersuchung des kleinen Beckens

ab dem 30. Lebensjahr

  • zusätzlich mit einer Tastuntersuchung der Brust

ab dem 50. Lebensjahr

  • zusätzlich mit einer Tastuntersuchung des Enddarms

ab dem 56. Lebensjahr

  • mit einem Stuhltest auf occultes (nicht sichtbares) Blut

Erweiterte Krebsvorsorge

  • Ultraschalluntersuchung des kleinen Beckens und/oder der Brust
  • ThinPrep-Abstrich – spezieller Abstrich der Dünnschichtzelluntersuchung
  • Abstrichuntersuchung auf HPV (Humanes Papillomavirus)
  • Immunologischer Stuhltest
  • Test auf Blasenkrebs (Bladder-Check)

Ultraschalluntersuchung

Ultraschalluntersuchung des Beckens
Mittels vaginalen Ultraschalluntersuchungen können Veränderungen insbesondere der Eierstöcke und der Gebärmutter, die beim Abtasten nicht zu beurteilen sind, erkannt werden.

Ultraschalluntersuchung der Brust
Dies ist ein zusätzliches diagnostisches Verfahren im Rahmen der Früherkennung in Ergänzung zur Tastuntersuchung oder auch zur Mammographie, zur Früherkennung nicht tastbarer Tumore.

4D-Untersuchung

Die 4D-Ultraschalluntersuchung ist eine Methode, das Kind im Mutterleib plastisch darzustellen. So können Bilder des ungeborenen Kindes dreidimensional und in Echtzeit plastisch erlebt werden.

Farbdoppleruntersuchung

Diese spezielle Ultraschalluntersuchung ermöglicht eine Untersuchung der kindlichen und für die Versorgung des Kindes wichtigen mütterlichen Gefäße. Dadurch können drohende Gefahren für das Kind durch eine Mangeldurchblutung des Mutterkuchens frühzeitig erkannt werden.

Impfungen

Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis zu Ihrem nächsten Termin mit. Wir überprüfen gern Ihren Impfstatus.

Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Impfung bei jungen Mädchen zwischen 14 und 18 Lebensjahren. Der Schutz der Impfung bleibt lange bestehen und hält höchstwahrscheinlich mindestens zehn Jahre lang an. Ob dann eine Auffrischimpfung sinnvoll ist, werden die Forschungsergebnisse zeigen.

Infektionsdiagnostik

Zytomegalie
Diese Viruserkrankung ist die häufigste Ursache für Infektionen von ungeborenen Kindern und kann schwerwiegende Folgen für das Kind haben (Schaden an Gehirn, Leber, Augen und anderen Organen). Im vorgeburtlichen Ultraschall sind eventuelle Schäden schwer zu erkennen. Wenn Sie eine Laboruntersuchung wünschen, sprechen Sie uns an.

HPV
Der HPV-Virus wird durch Geschlechtsverkehr übertragen. Im Laufe des Lebens infizieren sich fast 70% aller Männer und Frauen in Deutschland. Bei vielen heilt die Infektion ohne Folgen aus. Nur bei einem ganz kleinen Anteil der Frauen schafft der Körper die Abwehr nicht, sondern das Virus bleibt in den Zellen am Gebärmutterhals aktiv. Dann können sich im Laufe von vielen Jahren dadurch Vorstufen von bösartigen Zellen am Gebärmutterhals entwickeln. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können mögliche Zellveränderungen sehr früh entdeckt werden.

Die HPV-Impfung wird in drei Einzeldosen mit einer kleinen Spritze in den Oberarm geimpft. Die Impfabstände sind null bis acht Wochen bis zu sechs Monate. Wir informieren Sie selbstverständlich vor der Impfung ausführlich über mögliche Risiken und Probleme, wie sie bei jeder Impfung vorkommen können, und helfen Ihnen, eine passende Entscheidung zu treffen.

Streptokokken
Diese Bakterien können auch in der Scheide vorkommen und das Kind während der Geburt anstecken. Diese Infektion ist zwar sehr selten, kann aber lebensbedrohlich für das Neugeborene sein. Ein Abstrich aus der Scheide in der 36. Schwangerschaftswoche kann die Bakterien nachweisen, so dass eine Antibiotikaprophylaxe erfolgen kann.

Sprechen Sie uns an, damit wir sie beraten können.

Toxoplasmose
Die Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch den Erreger „Toxoplasma gondii“ von der Mutter auf das ungeborene Kind übertragen werden kann. Eine Infektion erfolgt über Kontakt mit Haustieren (hauptsächlich Katzen oder Hamster) oder nicht durchgebratenes Fleisch, nicht durchgekochte Eier sowie ungewaschenes Obst, Gemüse und Salat. Eine in der Schwangerschaft erworbene Erkrankung kann beim Ungeborenen zu schweren Missbildungen führen. Jede zweite Frau im gebärfähigen Alter hat diese Erkrankung unbemerkt durchgemacht und ist daher geschützt. Durch eine Blutentnahme zu Beginn der Schwangerschaft können wir frühzeitig feststellen, ob bereits Antikörper gegen Toxoplasmose gebildet wurden und Sie damit immun gegen diese Erkrankung sind oder ob während Ihrer Schwangerschaft zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden müssen.

Ambulante Operationen

Ambulante Operationen erfreuen sich immer größerer Anerkennung. Die Patientin kann nach der Operation und anschließender Erholung noch am selben Tag nach Hause entlassen werden. Welche Operationen für eine ambulante Operation geeignet sind und welche Voraussetzungen darüber hinaus erfüllt sein müssen, erfahren Sie bei uns.

Operationsspektrum

  • Ausschabungen (Abrasio) bei Blutungsstörungen oder Fehlgeburt
  • Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) bei auffälliger Gebärmutterschleimhaut
  • Abortabrasio
  • Entfernung von Spiralen (Lost IUD)
  • Eingriffe am äußeren Genital und der Haut

Hebammenbetreuung

Viele Frauen wissen nicht, dass sie nicht nur bei und nach der Geburt des Kindes, sondern auch während der gesamten Schwangerschaft von einer Hebamme betreut werden können, wenn sie es wünschen. Die Hebamme arbeitet dabei eng mit unserer Praxis zusammen. Diese Leistung wird von den Krankenkassen übernommen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 1996 in einem Leitfaden festgehalten: Die Hebamme ist die angemessene und kosteneffektivste Betreuungsperson während der normalen Schwangerschaft und Geburt.